WAS
Ein Boot. Zwei junge Segler. Ein Ziel: einmal um die Welt.
Lennart Burke und Melwin Fink nahmen mit ihrer Class40 „Next Generation Boating Around the World“ an der anspruchsvollen Hochseeregatta Globe40 2025/2026 teil. In sechs Etappen führte die Route über die Weltmeere, vorbei an den legendären Kaps und mit Stopps auf fünf Kontinenten. Gestartet wurde im September 2025 in Lorient, dann ging es über Cádiz, Mindelo auf den Kapverden, La Réunion, Sydney, Valparaíso in Chile und Recife in Brasilien zurück nach Lorient. Dort kamen die Teams Mitte April unter großem Jubel der Fangemeinde wieder an.
Nachdem die Crew der Next Generation Boating Around the World zunächst sehr erfolgreich gestartet war und zu den Favoriten zählte, verlief das Rennen für Fink und Burke nicht ohne Rückschläge: Ein schwerer Materialschaden auf der dritten Etappe zwang das Team zur Umkehr. Was folgte, war eine intensive Phase der Reparatur – und der unerschütterliche Wille, zurückzukommen. In Recife (Brasilien) gelang schließlich der Wiedereinstieg ins Rennen für die finale Etappe.
Hört und seht aus erster Hand, wie sich das jüngste und einzige deutsche Team der Regatta diesen Herausforderungen gestellt hat: Melwin Fink (24) und Lennart Burke (27) berichten von eindrucksvollen Momenten auf See und an Land, von außergewöhnlicher Hilfsbereitschaft, echtem Teamgeist – und davon, was es bedeutet, niemals aufzugeben und immer wieder nach vorn zu segeln.
ÜBER DEN REFERENTEN
Lennart Burke und Melwin Fink, zwei junge deutsche Offshore Segler, die über den Mini 6.50 zum Class40-Segeln kamen. Seit 2022 segeln sie zu zweit als Team und als Jungunternehmer sind sie auch gemeinsame Geschäftsführer von mittlerweile zwei Yachtwerften Next Generation Boating GmbH in Hamburg und Next Generation Yachting GmbH in Kiel. Hier in Neustadt berichten sie von der Globe40, einer Regatta um die Welt, an der sie in den vergangenen Monaten teilgenommen hatten. In Verbindung mit der Globe40 genossen die beiden, die mit dem Projekt- und Bootsnahmen Next Generation Boating Around the World große mediale Aufmerksamkeit. Anfangs sehr erfolgreich, machten die beiden jungen Segler schnell einen Namen in der Community und ernteten der Respekt der favorisierten Teams, die sie gehörig das Fürchten lehrten. Aufgrund es eines Materialschadens mußte das deutsche Team eine Etappe abbrechen und zwei weitere aussetzen. Da Aufgeben keine Devise war, setzten Burke und Fink alles daran, in der letzten Etappe wieder am Start zu sein, was auch gelang! Erst vor einer Woche sind sie mit ihrer Class40 wieder in Deutschland angekommen. Ihr könnt den Racer an Steg T, Platz 18 (?) besichtigen.